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Kino Schwyz, 19.04. – 15.05.2019

Ausstellungen

Kavadarci 16


Nach »Zwei Heimaten« zu zweite Mal im meine Geburtsstadt. Mit Schöne Fotoauswahl und „Multimedia“ Prsentation


FotoWerk


Die Ausstellung «FotoWERK» ist eine Kombination von meinen frühere Ausstellungen «Zwei Heimaten», «Vision 3» und «Basel 13». Die Idee ist, die Fotografien unter freiem Himmel und in vertrauter Umgebung zu präsentieren. Die Ausstellung wird im Senn Kies und Schotterwerk AG, Neuheim, Zug durchgeführt. Sowie der Name sagt, ist das eine Kieswerk


Zwei Heimaten


Meine erste Einzelausstellung, präsentiert in Zürich, 2011 und in Kavadarci, 2013. Mit Fotos gemacht in der Schweiz und in Mazedonien.


Basel 13


In der Galerie »transart« in Basel konnte ich eine kleine Auswahl meiner Landschaftsfotografien zeigen.


vision 3


Die Ausstellung in Zürich ist ein wundervolles Projekt gewesen. Zusammen mit zwei guten Freunden haben wir unsere Werke, Fotos und Bilder gezeigt. Die bestbesuchte Ausstellung in Zürich, Dezember 2012.


 

fotos

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ich

Geboren 1966 in Kavadarci, Mazedonien, von Beruf Elektrotechniker

Besuchte die Primar- und Sekundarschule in meinem Heimatort und schliesst mit einer Berufsmatura ab. Seit 1990 in der Schweiz und auch seitdem bin ich eingestellt in der Firma Senn Brunnen AG.

Der erste Kontakt mit der Fotografie hatte ich mit der Kamera meines Vaters, eine solide russische Kamera. Später, in der Dunkelkammer der «Volks Technik», vertiefte ich die Technik der Fotografie. In der frühen Jugend stiess die Fotografie in den Hintergrund…

Aber vor 15 Jahren wurde die Liebe zur Fotografie wieder geweckt und mit der Zusammenführung der Interessen Motorradfahren und Fotografieren finde ich die ideale Kombination zur Flucht aus dem Alltag


Tausende Kilometer auf dem Motorrad, hunderte Stunden in Berührung mit der Natur. Und immer wieder aufs Neue begeistert, wie mächtig, wuchtig und doch so zart und wundervoll die Landschaft ist. Meine Begeisterung für Natur und Umwelt versuche ich durch die Fotografie mitzuteilen …
So gross wie der Begeisterung für die Fotografie ist, so gross ist Vergnügen bei Motorrad Fahrten.


Ausstellungen

Gruppenausstellungen:

von 2007 bis 2011 an die jährlichen Ausstellungen «Südslawisches Kulturforum» Zürich
2011 Uzice, Serbien
2011 Kragujevac, Serbien
2010 Backa Palanka, Serbien
2010 Novi Sad, Serbien

Einzelausstellungen:

2017 Bouchs, NW
2016 Kavadarci, Mazedonien
2015 Neuheim, ZG
2014 Urtenen-Schönbühl, BE
2013 Kavadarci, Mazedonien
2013 Basel
2012 Zürich
2012 Stans, NW
2011 Zürich
2010 Bern


Mitglied bei
»Fotoclub Schwyz«
»Südslawisches Kulturforum Zürich«
»Mazedonische Fotoverband«
Nebst Zeit mit meine Familie verbringt ich mein Freizeit mit dem Töfffahren, Fotografieren und dem Sitzen vor dem Computer.

Bastelt (in der Freizeit) an den WEB Seiten:
www.ristovski.ch
www.foto-gogo.ch
www.kavadarci.info
www.makedonium.ch


Vollkommene Schönheit
Seit mehr als dreissig Jahre reist Gordan Ristovski in der Natur, meistens als Fahrer auf seinem Motorrad und mit der Fotokamera dabei. Seine Ausdrucksweise sind Schwarz-Weiss und Farbfotos, welche erfolgreich demonstrieren, dass für Fotografie-Liebhaber nicht die Technik wichtig ist, sondern der kreative Moment. So ist auch möglich, die kanonische Trennung zu überwinden. Der Fotograf wählt Orte, welche die Natur gross, kolossal und unbesiegbar, sogar beängstigend zeichnen. Der Moment der Betrachtung einer solchen Szene als ästhetisch zu sehen und festzuhalten können nur Künstler. Die Natur, in seinen Fotografien dargestellt, kann ein Gefühl der Einsamkeit hervorrufen, welche der Kameramann mit Einfügen von Objekten in die Szene unterdrückt. Der Mensch ist aus dem Rahmen, die Natur ist in ihrer ganzen Fülle zu sehen, aber seine Objekte und Spuren sind vorhanden, in der Regel nur Bänke, Strassenlaternen, Blumenkästen und Verkehrszeichen.
Es ist etwas Dramatisches, vielleicht sogar Bedrohliches in diesen Fotos, Verborgenheit und Abstinenz, weil die Natur grausam ist, der Mensch ihr wahrscheinlich irrelevant ist. Darum fotografiert Ristovski symbolisch Ausdrücke wirklicher Macht, mit denen Mann kämpft – Berge, Brücken und Tunnels in Felsen gebaut, Wanderwege, Gebäude auf Felsen, reissende Flüsse und einsame Häuser und Türme in Felsmassiven. Der Fotograf sucht wie der Maler Caspar David Friedrich einen weiten Blick für eine romantische und heroische Natur, er wählt einen Punkt, welche Blick auf das Meer durch Wolken welche die Berggipfeln bedecken, und geht dorthin, wo der Mensch winzig ist. Zivilisatorische Interaktionen und Langeweile, weit verbreitet unter modernen Menschen, rufen ein sogenanntes „Ozeanisches Gefühl“ hervor, in der Ästhetik und Psychologie bekannt, mit welchem man seelisch kurzfristig in das riesige natürliche Ganze eintaucht und dies gilt als eine hervorragende spirituelle Erfahrung. Das sind Szenen, die Offenheit, Mut und reines Herz benötigen, bevor sich die geheimnisvolle Überlegenheit der Natur vor Publikum erhebt. Dieser Fotograf ist jemand, der die Aussergewöhnlichkeit der Natur erkennt. Er ist der Gewählte und der Reisende, der Auge und geistige Nüchternheit hat, die Vollkommene Schönheit zu erkennt. Ohne andere Sachen, Effekte und Hilfsmittel, lässt der Fotograf die Natur sich selbst präsentieren. Genug schmal im Hochgewachsenen Gras, demonstriert der Weg seine Überlegenheit und ein Baum kann eine kosmische Bedeutung haben. Es ist eine Religion, die den grössten deutschen Denker, europäische und amerikanische Schriftsteller und Künstler gewidmet wurde, ihnen zu Ehren ist die ganze Fernöstliche Kunst geschafft wurden. Natur – ungezähmt, schön und sinnvoll, Festung und der letzte Ausweg, im christlichen Sinne das Werk Gottes. Der Fotograf erkundet ihre Schatten, Farben, Linien und Formen, untersuchen die mythischen Abmessungen, anders als Denker und Priester. Sie finden Szenen, die nur selten zu finden sind, Bergseen und Gipfeln, die diffusem Licht ausgesetzt sind, weich schattierte Sonnenstrahlen brechen durch den Nebel, betont einsame Menschen in Booten, in der Weite verloren, Mondreflexion auf dem Wasser, Szenen hervorgehoben Atmosphäre. Ein ähnliches Gefühl rufen auch die schwarz-weiss Aufnahmen von Automobil-Friedhöfen.
Auf einer höheren, konventionelleren Ebene sind bestimmte Werke Gordan Ristovskis konzeptionell vereinheitlicht. Er folgt dem Schicksal der Dinge, z.B. die Bänke, prüft das Aussehen, Ort und Materialität. Er findet Aussichtspunkte auf Berghöhen, wo man sie am wenigsten erwartet würde. Oder in Städten, wo Verkehrszeichen Symbole der Abstraktheit des modernen Zeitalters sind. Fotografien zeigen diese Abstraktion in schlangenartigen Linien der Serpentinen, Spuren im Schnee, Verkehrsschilder, die Struktur von Holz, welche fein säuberlich für den Winter gerüstet ist, Fenstern der Kirche und Sitzreihen im Amphitheater. Manchmal sind die Aufnahmen der Bänke in der Natur unwirklich, surrealistisch, fotografiert neben wilden Bergflusses, in der Nähe des Waldes, in der Nacht mit Feuer umgeben und manchmal ist es einfach nur eine Bank entlang der Hauptstrasse und sie ist mit Schnee bedeckt, wie man es oft schon gesehen hat.
Will der Fotograf mit diesem Zyklus die Absurdität der menschlichen Eingriffe in die natürliche Umgebung zeigen, sind die Gegenstände Interventionen ähnlich wie Kunstinstallationen? Vielleicht eröffnet es die Frage der Vergewaltigung der modernen Zivilisation, welche immer aktueller ist, derjenigen touristische besetzen den Bergen, oder einfach nur versuchen die Beobachter zu den magischen Orten der Besinnung hinzuweisen, Orte an welchen die entfremdete Bedeutungslosigkeit des modernen Lebens zu sehen sind.
Sind seine Bänke nicht Elemente mit besonderem Zweck, ausgewählt in ihrer Art, Objekte nachzudenken, Erinnerungen und Meditation, sind sie nicht an den Orten an welchen die Realität träumt?
Die Antworten sollen die Betrachter der Fotos finden, weil vielleicht sogar der Künstler selbst sie nicht kennt.
Dejan Djоric